Ausstellungseröffnung: #StolenMemory

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Ob Uhren, Eheringe, Papiere oder Fotos – bei der Einlieferung in Konzentrationslager nahmen die Nationalsozialisten den Menschen ihre persönliche Habe ab, um sie eines weiteren Teiles ihrer Identität zu berauben. Bis heute bewahren die Arolsen Archives noch etwa 2500 Umschläge mit diesen persönlichen Gegenständen – sogenannte Effekte – auf.

Mit der Wanderausstellung #StolenMemory wurde eine Kampagne ins Leben gerufen, um mit Hilfe vieler Freiwilliger die Familien der Opfer zu suchen und die Gegenstände zurückgeben zu können.

Auf jeweils fünf Plakaten werden anhand persönlicher Gegenstände die Lebens- und Verfolgungsgeschichten ehemaliger KZ-Häftlingen erzählt, deren Familien die Arolsen Archives zur Rückgabe der Effekten bereits gefunden haben oder noch immer suchen. Die Ausstellung bietet zudem Hintergrundinformationen zum historischen Kontext des nationalsozialistischen Lagersystems und wird durch die Maßnahme „Kultur im ländlichen Raum“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, den diplomatischen Vertretungen der USA in Deutschland und Polen sowie dem belgischen Außenministerium gefördert.

Einer der mittlerweile vier Ausstellungscontainern, die durch Deutschland, Polen und Belgien reisen, macht auch in Bargteheide Halt. Vom 03. bis 23. April 2025 kann die Ausstellung auf dem Utspann-Parkplatz besichtigt werden. Öffnungszeiten von 8 – 18 Uhr sind nicht nur werktags, sondern auch am Wochenende und feiertagswerktags.

Die Eröffnungsfeier findet am Freitag, dem 04. April um 11 Uhr auf dem Utspann Parkplatz statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.  

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